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DAS CUPCAKE FENSTER – WILLIAMSBURG – BROOKLYN; NACHT

Das Fenster ist geöffnet. Vor dem Fenster ist Dekes Container zu sehen. Deke steht nackt am Fenster und winkt Max und Caroline zu.


CAROLINE: Max, dein Freund ist nackt und winkt aus seinem Containerapartment.

MAX: Bist du sicher, dass es Deke ist? Beim letzten Mal war es nämlich nur ein nackter Methjunkie in einem normalen Container. Ich meine, wir hatten total viel Spaß, aber naja.

CAROLINE: Wenigstens hat der Methjunkie Cupcakes gekauft. Ich meine er dachte, sie wären lebendig, aber immerhin.

MAX: Ich mach' heut' früher Schluß.

CAROLINE: Du schläfst schon wieder im Container? Ernsthaft? Hast du dir das wirklich überlegt? Willst du, dass SARS sich wieder ausbreitet?

MAX: Ich war schon für den ersten Ausbruch verantwortlich. Ich tu's nie wieder mit 'ner Fledermaus in Thailand.

DEKE: (steht vor Dem Fenster und reißt sich das Handtuch von den Hüften) Hey, Max!



VORSPANN




DAS DINER – WILLIAMSBURG – BROOKLYN; NACHT

Caroline putzt den Tresen, Han kommt herein.

HAN: Max ist 45 Minuten zu spät. Und wenn sie wieder sagt, sie hatte Prostatauntersuchung fall' ich nicht drauf rein.

CAROLINE: Ganz locker. Sie ist bei Deke in seinem Container. Sie wissen wie es ist, wenn man anfängt miteinander zu schlafen und nicht mehr loslassen kann. Egal, glauben Sie's mir einfach.

OLEG: Ich konnte meine erste Liebe auch nicht loslassen. Ich spreche natürlich von meinem Penis.

HAN: Ich habe genug! Ihr zwei spielt Katz und Maus mit mir.

EARL: Und wir wissen alle, wer die Maus ist.

SOPHIE: Hallo, Freunde! Ich hab' zwei Penner gehört, die es wild im Container machen.

CAROLINE: Sophie, das waren Max und Deke.

SOPHIE: Oh, ich verstehe. Wenn du willst, dass es frisch bleibt musst du sowas tun. Ich hatte einmal Sex in einem Bus... und bin dabei gefahren. Gott, diese Kinder waren sehr spät in der Schule.

HAN: Es reicht! Ich marschiere zu Max und lese ihr die Leviten. Niemand hat Sex wenn ich nicht will.

SOPHIE: Sie haben ja nichtmal Sex, wenn Sie es wollen.

HAN: Ihr Gratispudding ist gestrichen!

Vor dem Diner. Han hämmert an die geschlossene Tür des Containers. Earl, Oleg, Sophie und Caroline sehen durch das Cupcake-Fenster nach draußen.

HAN: Max! Max, öffnen Sie! Ich bin noch wütender als damals, als Sie mich auf ebay als Gartenzwerg verkaufen wollten!

OLEG: Hey, niemand hat Sie gezwungen die rote Mütze aufzusetzen.

HAN: Toll, das ihr mich in meiner Erniedrigung auch noch verspottet.

SOPHIE: Hey, wenn's rappelt im Conteiner, öffnet keiner, Baby!

DEKE: Hey, Mann.

MAX: Hallo, kleines Fräulein. Ich nehm' drei Tüten Gummibärchen und einmal After Eight.

DEKE: Und für mich bitte 10 Twix.

CAROLINE: Das heißt im Moment wieder Raider! Warum bin ich so'ne Besserwisserin?

MAX: Was geht, ihr Spinner?

EARL: Hey, Kleine!

HAN: Sie sollte seit 48 Minute' arbeite'.

MAX: Hören Sie, kleiner Prinz. Wir müssen uns hier drin vorbereiten, auf einen Konditoreischulwettbewerb.

DEKE: Und heißen Sex haben.

MAX: Und wenn Sie mich noch mal dabei stören, während ich lerne -

DEKE: - oder heißen Sex habe.

MAX: Dann kriegen Sie einen Tritt von mir, der Sie zu den anderen Hobbits ins Auenland zurückbefördert.

HAN: Der hab' ich's aber gezeigt!

CAROLINE: Finden Sie?



DIE KONDITORSCHULE – MANHATTAN; TAG

Im Klassenraum.

NICOLAS: Alle Blumen müssen oben auf dem Kuchen sein wenn ich sage "Zeit vorbei." Und danach wird nicht mehr dran rumgefummelt.

MAX: Das hab' ich immer zum Schichtwechsel bei Hooters gesagt.

DEKE: Heiß. Hast du die Uniform noch?

MAX: Äh, die wird mir nicht mehr passen. Ich hatte mal richtig fette Möpse.

NICOLAS: Bebe, wieviel Zeit haben wir noch?

BEBE: Sie meinen wir alle? Oh Gott, ich würde sagen maximal zwei Monate.

NICOLAS: Nein, nein, für den Tortenwettbewerb.

BEBE: Oh, sechzig Sekunden.

MAX: Sechzig Sekunden! Ihr spinnt!

BEBE: Tut mir leid. Dieser Druck macht mich fertig. Es wird nicht lang dauern und ich fang' wieder an meine Wimpern zu essen.

NICOLAS: Das Siegerteam gewinnt eine Woche Gratisunterricht und darf - wie sagt man – "ein auf dicke 'ose machen".

BIG MARY: Schneller, du bist so ungeschickt, Heidi Dumm.

MAX: Vergiss es, Mr. Fleischklops. Wir werden gewinnen. Deke und ich sind pleite, wir haben's nötiger als ihr.

CAROLINE: Fünfzehn Sekunden!

NICOLAS: Oh, bonjour Caroline. Ich freu' mich sehr.

CAROLINE: Lass das, du bist verheiratet. Ich bin offiziell hier. Bebe hat auf dem Gang einen Nervenzusammenbruch. Zehn Sekunden!

DEKE: Komm schon, Kleine, mach sie drauf, mach sie drauf, mach sie drauf! Wieso plärr' ich eigentlich so laut rum deswegen?!

NICOLAS: Okay, Leute. Wir haben einen Favoriten. Aber ich will ehrlich sein, wenn ich die hübscheste Blume im Raum wählen müsste, dann wärst du es.

CAROLINE: Das ist unglaublich offensichtlich... und unglaublich zutreffend.

MAX: Ach, kommt schon! Sucht euch 'n Treppenhaus.

CAROLINE: Deine Stoppuhr.

NICOLAS: Merci.

MAX: Sagen Sie wer gewonnen hat.

NICOLAS: Die Gewinner sind... und ich freue mich sehr... Max und Deke.

DEKE: Du warst Weltklasse! Ich liebe dich!

MAX: Ich liebe dich auch!

DEKE: Wirklich? Das tust du?

MAX: Tust du's....?

DEKE: Ähem, ja. Das tu' ich.

MAX: Na dann... ich tu's auch, also... dumm gelaufen.



MAX' WOHNUNG – WILLIAMSBURG – BROOKLYN; NACHT

Caroline sitzt auf ihrem Bett und arbeitet am Laptop. Max kommt aus ihrem Schlafzimmer herein.


MAX: Okay, zwei wichtige Dinge. Erstens: ich bin der Typ mit dem du im Lovechat warst. Und zweitens: Fünf Minuten Mädchengespräch, aber nicht länger, sonst macht es mich noch zum Mädchen.

CAROLINE: Los sag's mir! Lass nichts aus und lass alles drin.

MAX: Heute hab' ich was gesagt, von dem ich dachte, ich würd's nie sagen.

CAROLINE: Dankeschön?

MAX: Ich hab' gesagt ich liebe dich. Zu Deke. Er sagte ich liebe dich und ich hab's zurückgesagt.

CAROLINE: Oh, cool. Schön für dich.

MAX: War das alles? Ich bring' hier endlich die echte Mädchennummer für dich und du lässt mich im Regen stehen?! Ich hab' die Filme gesehen, du musst jetzt rumspringen und sagen das schreit nach Margaritas!

CAROLINE: Das schreit nach Margaritas!

MAX: Zu spät, zu verlogen. Deine erste Reaktion hat alles gesagt und deine zweite hat nur genervt.

CAROLINE: Es tut mir Leid. ich hab' nicht gedacht, dass du es so ernst mit ihm meinst. Er hat kein Vermögen, ich meine er lebt in 'nem Müllcontainer.

MAX: Du bist echt versnobt!

CAROLINE: Es stört dich also nicht, das er jeden Dienstag zwischen zehn und zwei sein Haus verschieben muss?

MAX: Nein, ich wollte schon immer auf Reisen gehen.

Es klopft an der Tür, Caroline öffnet. Es ist Sophie.

CAROLINE: Komm schon, du kannst doch nicht wirklich verliebt in ihn sein, oder? Ich mein' du kannst nicht in Deke verliebt sein.

SOPHIE: Max! Du liebst diesen süßen Moccachino-Obdachlosen mit der jüdischen Frisur?

MAX: Er ist nicht obdachlos. Er lebt in einem wunderschön eingerichteten Müllcontainer.

CAROLINE: Also.... obdachlos.

SOPHIE: Ich verstehe. Wisst ihr, ich war mal mit einem Mann verlobt, der in der Kanalisation gewohnt hat. Das Herz will, was es will. Abgesehen davon sagte er, er ist befreundet mit den Mutant Ninja Turtles und die waren wahnsinnig angesagt damals.

MAX: Was heißt hier damals? Wenn er mir Donatello vorstellen kann, hol' ihn dir wieder.

CAROLINE: Woher wusstest du, dass du ihn liebst, diesen Kanalmann?

SOPHIE: Nu ja, er brachte mich zum Lachen, er war wild und männlich. Und ich wollte niemals einen Moment ohne ihn sein. Vermutlich, weil er mich Heroinsüchtig gemacht hat. Aber das war ein verrückter Sommer.

MAX: Seht ihr, ich empfinde dasselbe. Von der Heroinnummer leider mal abgesehen.

SOPHIE: Hey, darf ich bei euch pinkeln? Das wäre nett. Es ist eine Wespe in meiner Toilette.

CAROLINE: Ja, klar. Sicher, Sophie. Was guckst du so? Ist die Wespe hinter mir?

MAX: Ich glaub' es einfach nicht. Obwohl du schon drei Jahre mit mir befreundet bist, hast du immer noch was gegen arme Menschen.

CAROLINE: Max, du liebst den Mann, ich kann ihn auch lieben. Ich kenn' ihn nur noch zuwenig. Lad' mich in eure Mülltonne ein zu 'ner Wein- und Käseparty.

SOPHIE: Eine Wein- und Käseparty? Ich werde meinen neuen Lustknaben mitbringen. Er ist der süßeste Pfefferknabe im Olive Garden.

MAX: Keine Dates, Sophie. Die Bude ist so winzig, das ich sie mal versehentlich in der Handtasche mitgenommen habe.



DEKES CONTAINER – WILLIAMSBURG – BROOKLYN; NACHT

Max und Deke bereiten alles für die Party vor.


DEKE: Hm, dieser Camembert riecht nach Füßen. Das zeugt von höchster Qualität.

MAX: Machst du hier auf Käsebaron, oder was? Ist ja voll edel. Es sind doch nur Leute aus dem Diner eingeladen. Die servieren da imitiertes Imitat von Krebsfleisch.

DEKE: Ich wollte einfach nur den Schuppen für dich aufmotzen. Weißt du, 'n bißchen Wein, 'n bißchen Käse, 'ne Toilettenspülung.

MAX: Das wär' nicht nötig gewesen. Ich liebe es, dass du hier wohnst. Und wenn 'n Müllcontainer gut genug für mich als Baby war, ist er das auch für mich als Erwachsene.

DEKE: Oh, du liebst es, dass ich hier wohne. Heißt das, dass du auch was anderes liebst?

MAX: Ich hab' Karate Kid geliebt, bevor der Sohn von Will Smith das versaut hat.

DEKE: Oh, sei bitte mal ernst für 'n Moment. Hast du nur ich liebe dich gesagt, weil ich's gesagt hab'?

MAX: Also... ganz ehrlich... ja. Aber ich hab' es sicher ernst gemeint, glaub' ich. Hörzu, ich hab' das nicht drauf. Genau sowenig zu lachen, wenn Kinder hinfallen. Du sollst wissen, das wenn oder falls ich es wieder sage, ernst gemeint ist.

DEKE: Klar, ich kann warten. Ich liebe dich, Max.

MAX: Listig von dir. Oh, hi, komm doch rein und sei nett. Vergiss nicht, du hast kaum ein Bett.

CAROLINE: Keine Sorge. Sehr hübsche Gegend. Ich hab' deine Nachbarin kennengelernt, die Matratze.

DEKE: Oh, die Schwuchtel?! Also, möchtest du 'n Cabernet oder 'n Shiraz?

MAX: Shiraz. Der heißt wirklich so?

CAROLINE: Oh, wow, das sind ja 'n paar interessante Kombinationen. Von der Kombi da drüben ganz zu schweigen.

MAX: Bitte lass schnell noch jemanden kommen.

HAN: Hallo allerseits, ich bin da!

MAX: Bitte lass schnell noch jemanden kommen.

EARL: Ich habe hier hausgemachte Kimchi-Ente. Wollen Sie die probieren? Oder soll ich sie gleich in den Müll werfen?

DEKE: Ich hab' ein Jahr gebraucht, um einen Gestank wie den hier loszuwerden... aber danke, Han.

SOPHIE: Oh, was für eine Dreckbude. Das hab' ich mir auf dem Weg ausgedacht.

OLEG: Alles klar, legen wir los. Ich freue mich auf eine wilde Nacht, Baby.

EARL: Oh, scheiße, nein. Ich bin zu alt für sowas.

DEKE: Vorsicht dein Kopf, Sophie. Vielleicht ziehst du die hohen Schuhe aus.

SOPHIE: Du willst mir die hohen Schuhe verbieten? Das kommunistische Russland hat es nicht geschafft, mir die hohen Schuhe zu verbieten. Hey, Earl, wollen wir uns irgendwo betrinken wo wir uns erst bücken müssen, wenn wir es wollen?

EARL: Das würde ich sehr gerne tun.

Einige Minuten später.

HAN: Ich will nicht prahlen, aber ich kann als einziger hier aufrecht stehen.

MAX: Toll geprahlt, Han.

CAROLINE: Deke erzähl mir was über dich.

MAX: Keine Guantanamo Bay Fragen.

DEKE: Naja ich bin der Konditorschule, wohn' im Müllcontainer und ich wurde aus One Direction rausgeworfen, weil ich zu schön bin. Das wär's.

CAROLINE: Da muss es noch mehr geben. Ich meine Roquefort und 2001er Ciras von der Rhône is' 'ne überrachende Kombination auf 'ner Müllparty. Wieso kennst du dich mit Wein aus?

DEKE: Naja, ich wollte dich beeindrucken und Traubensaft für Erwachsene ist meine Spezialität.

CAROLINE: Wo kommst du ursprünglich her? Bist du in 'nem Lagerhaus aufgewachsen oder -

MAX: Jetzt hör' auf. Er sieht nervös aus, wie 'n fetter Junge auf 'ner Geburtstagsparty, der den Pool entdeckt.

DEKE: Ich komme, komme.

NICOLAS: Gut, ist der richtige Müllcontainer. Ich hab' Wein dabei, Bebe Käse. Sowas ähnliches.

BEBE: Danke für die Einladung. Freue mich, dass ich dazugehöre.

OLEG: Sehr gut, noch eine Braut. Schlüssel in die Schale werfen. Im Moment sind es bloß ich und Han... Und das wird nicht passieren.

CAROLINE: Was hat Nicolas hier zu suchen? Versteck' mich.

MAX: Ich fürchte du wirst ihm nicht entkommen.

DEKE: Entschuldige, ich dachte du willst was von ihm.

CAROLINE: Ich will nichts von ihm.

NICOLAS: Bitte Caroline, keine angst. Ich bin nur als Bekannter hier.

CAROLINE: Und wo ist deine Hand?

NICOLAS: Auf deinem 'übschen Popo. Es ist eng, ich hatte die Wahl zwischen ihm und dem Waschbecken.

CAROLINE: Bitte nimm sie sofort weg.

NICOLAS: Sie ist weg.

OLEG: Das ist meine, Baby. Komm schon es ist viertel vor neun und keine von euch hat die Bluse offen. Jemand muss da was unternehmen.

BEBE: Äh... einmal da haben wir Topfschlagen gespielt. Na ja, sie haben mir 'n Topf auf den Kopf gesetzt und draufgehauen.

DEKE: Bebe wollen Sie Wein?

BEBE: Klar wieso nicht. Ich hab' morgen nichts vor, außer meinem Umzug nach Kanada.

ALLE: WAS?!

BEBE: Ja, kein Drama. Um es kurz zu machen... Sie haben mich gefunden.

NICOLAS: Caroline das heißt es sind nur noch wir beide im Büro.

CAROLINE: Nicolas bitte, was sagte ich über deine Hand?

HAN: Das bin ich. Ich wollte nur zu Käse.

DEKE: Hey, wenn Sie mal nach Alberta kommen gehen Sie in's Fairmont in Banff. Das ist superwitzig. Da hab' ich mich zugelötet und dann bin ich in den See gesprungen. Er war gefroren... schwere Rippenfraktur. War 'n Spaß.

CAROLINE: Hey, das Hotel kenn' ich. Das Fairmont Chateau am Lake Louise. Da waren wir im Winter immer. Ein sehr exklusives Resort. Die haben mal zu Barbra Streisand gesagt Geh' doch ins Holidy Inn.

NICOLAS: Caroline willst du was von meinem Sahnehäubchen?

CAROLINE: Ich will garkeine Sahne von dir. Es wird 'n bißchen voll hier. ich verdrück' mich ohne das es jemand mitkriegt. Tschuldigung, Tschuldigung, Tschuldigung.

Vor dem Container.

MAX: Warte, warte, warte, warte. Also? Deke? Was sagst du? Gefällt er dir besser?

CAROLINE: Für mich war Deke bis heute nur der Typ, der rumläuft und singt "wenn es stickig wird im Raum und die Hose ist voll Schaum, hab' ich Durchfall". Aber jetzt erfahr' ich, das er alles über Käse weiß und in diesem mordsmäßig teuren Hotel war. Also bin ich noch verwirrter.

MAX: Was ist daran verwirrend? Der Schaum ist der Durchfall.

NICOLAS: Caroline warte, ich bring' dich nach Hause.

CAROLINE: Nein das schaff' ich allein.

NICOLAS: Nimm wenigstens meinen Schal, es ist kalt.

CAROLINE: Nein brauch' ich nicht. (fällt rückwärts in einen Abfallhaufen)

NICOLAS: Alles okay? Ich helf' dir.

CAROLINE: Nein Nicolas, ich werde nicht die andere Frau sein. Auch wenn ich gerade offensichtlich im Dreck liege, bin ich noch nicht so tief gesunken.

NICOLAS: Caroline hör zu. Die Dinge sind nicht immer so, wie wir glauben. Obwohl es von draußen wie Müll aussieht, gibt es im Inneren vielleicht trotzdem eine schöne Wohnung. Ich mag äußerlich verheiratet sein, aber im Inneren nicht. Das Leben ist komplex.

CAROLINE: Deine ganze Theorie baut darauf, daß ich diesen Container im Inneren schön finde. Was ich nicht tue. Gute Nacht.

NICOLAS: Oh, Caroline...

CAROLINE: Hör bitte auf zu betteln!

NICOLAS: Ich wollte -

CAROLINE: In einer anderen Welt, in einem anderen Leben.

NICOLAS: Ich will -

CAROLINE: Du kannst deine Frau nicht für mich verlassen.

NICOLAS: Nein du hast -

CAROLINE: Ehrlich du musst es nicht sagen.

NICOLAS: Doch ich muß. Dir klebt eine Windel am Rücken.

CAROLINE: Das ist mir bewusst.



DIE KONDITORSCHULE – MANHATTAN; TAG

Im Klassenraum.


MAX: Was malst du da? Ist das 'ne Familie beim Picknick im Park?

DEKE: Nein das soll ein G sein. Ich hab' seit 1966 nichts mehr mit der Hand geschrieben.

MAX: Ich hab' das mit dem Schreiben drauf. Ich hab' viele Schecks und Rezepte gefälscht. Ich bin praktisch 'ne berühmte Ärztin.

DEKE: Du meinst es ernst, da steht „Ich liebe dich.“

MAX: Nein das ist Chloe Kardashian beim Windsurfen. Ja, Deke ich liebe dich.

Im Büro.

CAROLINE: Oh, Bebe ich hab' Sie heute nicht erwartet. Wollten Sie nicht wegziehen?

BEBE: Ich bin unterwegs. Mein Auto ist vor der Tür, aber ich hab' meine Medikamente hier vergessen. So... wo ist jetzt der große Beutel?

CAROLINE: Wenn Sie schon da sind, können Sie mir zeigen wo die Finanzunterlagen der Schüler sind?

BEBE: Gern. Hier in diesem Ordner, auf den ich deprimierend geschrieben habe.

CAROLINE: Ich will nur rausfinden ob Deke 'n Stipendium hat.

BEBE: Er hat sicher kein Stipendium. Seine Familie ist superreich. Er ist 'n Bromberg.

CAROLINE: Warte Bebe. Bromberg? Ich dachte Dekes Nachname ist nur Berg? Wie in Eis? Oder Pitts?

BEBE: Nein. Der Name Berg ist 'ne Abkürzung. So wie bei mir. Mein voller Name ist Bebe Bebe.

CAROLINE: Heißt das etwa Deke stammt aus der Bromberg Familie? Die von den Bromberg Aufzügen? Die in jedem Gebäude in der Stadt sind? Die von dem Bromberg Darmzentrum im New York Hospital?

BEBE: Ja. Ich hab' da mal meine Handtasche und 60 Zentimeter von meinem Dickdarm gelassen. War nett Sie zu kennen. Wiedersehen!

Caroline klopft an die Tür des Klassenzimmers. Max geht zu Caroline auf den Gang.

MAX: Oh, komm' gleich wieder. Wenn du den Teig versaust, schneid' ich dir dein Ding ab.

DEKE: Gut. 'N paar Kilo weniger würden mir nicht schaden.

CAROLINE: Ich hab' aufregende Neuigkeiten.

MAX: Wenn's nicht um 'n neuen Burger bei McDonalds geht ist es mir egal.

CAROLINE: Dein Deke, der Müllcontainer Deke, ist eigentlich Deacon Bromberg! Von den Manhattan Brombergs! Er ist reich!

MAX: Was redest du für einen Unsinn? Das wüsste ich aber. Ich würde 'nem reichen Kerl nie sagen, das ich ihn liebe.

CAROLINE: Hier steht alles. Ist das nicht der Wahnsinn? Das ist als ob man 'n Kleid kauft, das einem gefällt und rausfindet, das es reich ist.

Max geht zurück ins Klassenzimmer.

DEKE: Warum machst du das?

MAX: Du bist reich.

DEKE: Max warte -

MAX: Du hast deine Armut vorgetäuscht. Lügner.

BIG MARY: Ach du liebes Gottchen. Da ich solche Dramen nciht mehr wollte, hab' ich das Ohio State Footballteam verlassen.



DAS CUPCAKE FENSTER – WILLIAMSBURG – BROOKLYN; NACHT

Caroline und Max arbeiten.


CAROLINE: Warum regst du dich so auf? Verschweigen das man reich ist, ist schlimmstenfalls 'ne kleine Notlüge.

MAX: Das ist eindeutig die fetteste Lüge, die ich je gehört hab'. Und sie ist nicht zu verzeihen. Ich hätte mich nie in jemanden verliebt, der mörderreich ist.

CAROLINE: Wir sind eindeutig massiv und monumental unterschiedliche Menschen.

DEKE: Hey, Max. Können wir reden?

MAX: Oh, ich weiß nicht. kommt drauf an, mit wem ich rede. Rede ich mit Deke oder mit Deacon Bromberg, dem Aufzugkönig?

DEKE: Man wenn dich das mit der Kohle so aufregt, was machst du dann erst wenn du rausfindest das ich 'ne Frau bin?

CAROLINE: Das wär' uns egal.

DEKE: Ich sag' niemandem das ich reich bin bevor wir uns sagen das wir uns lieben, weil ich nicht will, das das Geld etwas verändert.

MAX: Aber Geld verändert alles. Und jetzt entschuldige mich, ich muss meinen Zweitjob machen. Etwas von dem du keine Ahnung hast. Gibt's nicht 'n Arschkongress zu dem du hinmusst? (schließt das Fenster)

DEKE: Bin noch da! Und zwei Kunden sind gerade gekommen.

MAX: Wir brauchen ihr Geld nicht. Wir sind auch miese, verlogene Schweine, die nur so tun als wär'n sie arm. Hmmm, ja, meine Mom hat den Hund erfunden! Jedesmal wenn jemand einen Hund kauft kriegen wir zehn Prozent.!

CAROLINE: Jetzt kann ich es nicht glauben. Selbst nachdem wir drei Jahre befreundet sind hast du immer noch was gegen reiche Menschen.

MAX: Hmm, ja! Denn reiche Menschen sind kacke! Sie halten sich für was Besseres und sind grundsätzlich verkackt! Also 'n reichen Typen will ich nicht haben.

CAROLINE: Ich wiederhole. Völlig unterschiedliche Menschen. Ach Max, nur weil er nach außen hin reich ist, muß das nicht heißen, das er im Inneren nicht tickt wie du. Das Leben ist komplex.

MAX: Ich will dich jetzt nicht sehen! Verschwinde!

SOPHIE: Hi! ich will dich jetzt auch nicht sehen. Wirf mir was mit Schokolade und 'nem Sahnehäubchen her. Und apropos Sahnehäubchen. Dein kleiner obdachloser Lover will irgendwas von dir.

MAX: Er ist nicht obdachlos, er ist nicht mein Lover... und er ist reich!

SOPHIE: Reich? Und er ist Single? Wer weiß, vielleicht ziehe ich meine hohen Schuhe doch aus.



CURRENT TOTAL:

$410.00


NEW TOTAL:

$560.00

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