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DAS DINER – WILLIAMSBURG – BROOKLYN; NACHT

In einer Ecke, abgetrennt mit einem gelben Band, steht ein Geldautomat. Han hält eine große Schere in der Hand.

HAN: Willkommen zu der Diner Geldautomaten Eröffnungszeremonie. Da-da-da-da!

MAX: Ihr wisst alle, dass er 'ne normal große Schere in der Hand hält.

CAROLINE: Han ist nur froh, das etwas im Diner steht, das dieselbe Größe hat wie er.

EARL: Han das ist 'ne Nummer die überhaupt nichts bringt. Genau sowenig wie das Diner.

HAN: Dieser Automat ist hiermit eröffnet!

OLEG: Wenn Sie sie nicht mehr brauchen, will ich den Busch um meine Liebespalme beschneiden.

HAN: Und wenn Sie damit fertig sind, werfen Sie sie weg.

SOPHIE: Hallo Freunde! Oh, ein gelbes Absperrband? Ist wieder jemand tot?

HAN: Nein, wir haben einen Geldautomaten.

MAX: 'N weißes Ding mit Geldschlitz neben 'nem kleinen gelben Mann mit Augenschlitzen.

HAN: Nun... danke für das Wort Mann.

SOPHIE: Geht mir aus dem Weg, diese Braut will jetzt auf die Bank gehen.

HAN: Bitte Vorsicht. Sie sind die allererste.

MAX: Da haben Sie aber lang drauf gewartet, das zu 'ner Frau zu sagen.


VORSPANN


VOR DEM DINER – WILLIAMSBURG – BROOKLYN; NACHT

Max und Caroline stehen auf der Straße vor Dekes Wohncontainer.

MAX: Okay. Ich seh' weder Deke, noch Cops, noch anderes Gesocks. Brechen wir ein.

CAROLINE: Ich verstehe nicht, wieso wir in den Müllcontainer von deinem Freund einbrechen. Das einzig, was sich noch weniger verstehe ist, wie du im Stehen pinkelst.

MAX: Wieso? Wie pinkelst du denn? Hörzu ich werde mich von Deke trennen und das ist die Phase in der Beziehung in der ich bei ihm einbreche und mein Zeug hole, damit ich ihm nicht sagen muss, das ich mich von ihm trenne.

CAROLINE: Du hast gerade jede romantische Komödie um eine Stunde verkürzt.

MAX: Gern geschehen. Das ist mein erster Freund, der 'ne Kurbel hat. Den anderen musste ich immer einen kurbeln. Okay, das ist der Plan. Du steigst auf die Kartons, knöpfst das Fenster auf, springst in den Container und schnappst dir den Ersatzschlüssel auf der Anrichte.

CAROLINE: Denkst du dir täglich nach dem Aufstehen was Neues aus um mich zu erniedrigen? Warum muss ich das tun?

MAX: Ich bin auf Bewährung, Caroline.

CAROLINE: Wir brechen hier nur in einen Müllcontainer ein, das halte ich nicht für illegal.

MAX: Das dachte ich auch, deswegen bin ich auf Bewährung. Lichtschalter rechts, Schlüssel links. Wir haben das mal gemacht, als Deke den Schlüssel in seiner Lieblingsbar vergessen hatte. So ein Laden, in dem man seinen gekauften Alk gleich saufen darf. Der Chef guckt einfach weg. Na ja, er ist blind. Deke wusste einfach immer die coolsten Orte.

CAROLINE: Ja und warum trennst du dich dann von ihm? Er ist perfekt für dich. Ihr Beide haltet 'ne Thunfischdose für 'n akzeptables Quartier. Na und, dann hat er eben Geld.

MAX: Aber Menschen mit Geld leben nich' in derselben Realität. Denkst du Donald Trump hätte diese Haare, wenn er arm wär? Jetzt komm, ich schnapp' mir meine Zahnbürste und wir hauen ab.

CAROLINE: Du hattest bei ihm 'ne Zahnbürste? Oh, du hast ihn wirklich gern gehabt. Sekunde. Max ist das einer von deinen Gartenzwergen? Oh mein Gott! Du bist praktisch bei ihm eingezogen. Das ist dein Lieblingszwerg, der "Schneewittchenrammler".

MAX: Nein, das hier ist mein zweitliebster. Mein Liebling ist der "Ab über die sieben Berge Zwerg". Und der ist nicht hier, weil er bereits über alle sieben Berge ist. Genau da, wo ich auch hinwill. Verschwinden wir.

CAROLINE: Du musst mich nicht zweimal bitten aus 'nem Müllcontainer abzuhauen.

DEKE: Sieh mal einer an. Na wenn das nicht Max-a-million ist. Oder sollte ich sagen "Max hasst meine Millionen." Warum gehst du nicht die Wall Street besetzen?

MAX: Ich hab' bloß meine Zahnbürste geholt. Jetzt darfst du wieder allein in deinem Elfenbeinmüllcontainer sitzen und Diamanten furzen. Also versteh' das nicht falsch Onkel Pennybags, ich bin nicht hier um Tante Pennybags zu sein.

CAROLINE: Max wer ist Onkel Pennybags? Ist er einer von denen, die dich angefasst haben?

MAX/DEKE: Er ist der Monopolymann!

CAROLINE: Seht ihr, ihr passt perfekt zueinander.

DEKE: Ja, Max. wir sind 'ne viel bessere Version von John und Yoko. Wir sind also John ohne Yoko. Wen interessieren da meine paar Millionen Dollar.

CAROLINE: 100 paar Millionen und das ist die niedrigste Schätzung laut bing!

MAX: Ich komm stäter wieder, Deke. Gehen wir, Caroline.

DEKE: Nein Max, du kommst nicht wieder. Du holst deine Sachen, weil du mich verlassen willst. Aber du hast mördermuffensausen mir zu sagen, dass du mich verlässt.

MAX: Was?! Ich trenn' mich doch nicht von dir, ja spinnst du denn! Ich wollte nur meine Zahnbürste holen, weil ich zum Mittagessen ungepulte Shrimps hatte und noch Schalen zwischen meinen Zähnen hängen. Also wir sehen uns heute abend... zum Sex. Und zu 'n paar anderen Sachen. Ich hab' nicht vor, dich zu verlassen. Diese Trennung war ja voll brutal.




DAS DINER – WILLIAMSBURG – BROOKLYN; NACHT

EARL: Hey Max, ich hab' gehört unser Freund Deke ist ziemlich betucht. Ich hätt's wissen müssen, das Gras, das er mir gegeben hat, war von bester Qualität. Und gratis!

MAX: Earl Menschen verändern sich durch Geld, das weiß ich. Jedesmal wenn die Essensmarken kamen sagte meine Mutter "Max wer?"

DEKE: Hallo meine werten Freunde! Ihr dürft euch heute recht glücklich schätzen, da ein reicher Mensch eure Spelunke zum Speisen aufsucht. Caroline ich möchte ein Gedeck im Bereich von Max bitte, denn es ist Zeit, das sie auf den Mann trifft von dem ich so tat, als ob ich er nicht wäre. Der Schleier wurde gelüftet, sie hatte recht... ich bin der Monopolymann!

CAROLINE: Hier entlang, Sir. Wir haben noch einen Tisch für Sie in unserem Pausenclownbereich.

MAX: Gut ich geb' auf, denn du hast mich zum Lachen gebracht. All das würde mir fehlen, wenn ich dich nicht mehr sehen würde, also... ähem schlage ich vor wir bleiben Freunde und Konditorschulpartner.

DEKE: Konditorschulpartner? Deine Brüste sind in meinem Testament erwähnt. Komm schon, du kannst mich doch nicht wirklich verlassen.

MAX: Wir können immer noch alles tun, was wir uns für die Zukunft vorgenommen haben, wie Han's Wohnung mit Klopapier vollzusauen. Ich bin ja kein Monster.

DEKE: Max!

MAX: Deke du kannst nicht mein Freund sein. Ab jetzt bin ich wie die Wohlfahrt, du musst pleite sein um was zu kriegen.



MAX' WOHNUNG – WILLIAMSBURG – BROOKLYN; NACHT

D'ie Mädchen kommen nach der Schicht nach hause.

CAROLINE: Max es wär' gut, wenn du dir die Trennung von Deke nochmal überlegen würdest, ich mein' ihr zwei versteht euch fantastisch! Er lebt in einer Mülltonne, er teilt deine Vorliebe für Pipiwitze... er kann Sachen in seinen Haaren verstecken.

MAX: Als du noch nicht von seinem Geld wusstest, mochtest du all' diese Dinge nicht an ihm.

CAROLINE: Ja, aber Menschen können sich ändern. Also ändere dich und hab' ihn wieder lieb. Komm schon, bitte Max. Sei nicht so verbohrt. Wie wär's wenn du nochmal drüber schläfst? Gleich jetzt. Husch, geh' ins Bett. Husch-husch-husch-husch!

MAX: Du hast es aber eilig zu masturbieren.

DEKE: Hallo Freundin. Komm schon, steig ein.

MAX: Ich sagte dir bereits, ich will das nicht mehr sehen.

DEKE: Wieso? Du bist eine Freundin, er ist mein Freund... wir sind alle nur Freunde.

MAX: Wo hast du den Schlüssel her?

DEKE: Nicht böse sein. Ich hab' sie um Hilfe gebeten.

MAX: Caroline komm sofort her!

CAROLINE: Geht nicht, ich masturbiere.

MAX: Caroline! Was ist denn hier los? Sind das neue Schuhe?

CAROLINE: Äh.... ja.

MAX: Und woher kommen die auf einmal?

CAROLINE: Die waren einfach da.

MAX: In deiner Größe?

CAROLINE: Äh... es ist ein Wunder!

DEKE: Das war ich. Die Schuhe sind ein Geschenk von mir.

MAX: Und warum glaubst du, das du meine Mitbewohnerin kaufen kannst?

DEKE: Sie sagte ich geb' dir den Schlüssel, wenn du mir neue Schuhe kaufst.

CAROLINE: Für die Liebe! Ich hab' es nur für die Liebe gemacht. Ihr zwei müsst zusammen sein. So wie ich und diese Schuhe.

DEKE: Komm schon. Gib mir die Chance meine tiefen Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Max, ich will dir eines sagen...Ich will nicht bloß ein Freund sein, ich will dein Freund sein.

MAX: Sieht eher aus, als wolltest du meine Freundin sein.

CAROLINE: Vielleicht kann ich in der Sache vermitteln.

DEKE: Wie viel kostet das schon wieder?

CAROLINE: Gar nichts. Also... Max glaubt, sie hat keinen reichen Freund verdient, denn sie hat ein niedriges Selbstwertgefühl.

MAX: Falsch. Ich habe gar kein Selbstwertgefühl. Und deine Eier gucken aus dem Kimono raus.

DEKE: Max vor nicht mal zwei Tagen konntest du dich an meinen Eiern gar nicht sattsehen.

MAX: Da waren sie aber noch arm und ich hatte Mitleid mit Ihnen.

CAROLINE: Kommt schon, ihr zwei passt so gut zueinander. Ihr seid wie Romeo und Julia im Eierparadies.

MAX: Tut mir leid, das kann nichts werden. es ist als ob wir zwei verschiedene Religionen hätten. Wie... was wären zwei Religionen?

CAROLINE: Ziehst du gerade den Publikumsjoker oder kennst du wirklich nicht mal zwei Religionen?

MAX: Sagen wir... 'ne Hexe und ein Schlumpf.

DEKE: Frage beantwortet.

MAX: Das heißt also ich bin die Hexe und du der Schlumpf. Wir könnten niemals zusammen sein, das weiß jeder. Ich hab' immer wie 'ne Hexe gelebt und nie wie 'n Schlumpf. Ich versteh' dich nicht. Wie ist das, wenn man blau und weich ist? Keine Ahnung, als Hexe ist man grün und mächtig.

DEKE: Das heißt du kannst nichts mit mir anfangen, weil du niemals ein Schlumpf gewesen bist? Wow, das ist heftig. Tja, dann geh' ich mal. Ich zieh' lieber diesen albernen Fummel aus und schlüpf' in mein Kleid.

MAX: Und außerdem gibt sie die Schuhe zurück.

CAROLINE: Oh nein, das tut sie nicht.



DAS DINER – WILLIAMSBURG – BROOKLYN; NACHT

Max steht am Geldautomaten, Caroline räumt die Tische ab.

MAX: Sprache wählen. Englisch, Spanisch, Chinesisch, Französisch. Die hätten das auf das Diner abstimmen sollen. Hipster, Penner, Junkies, schwangere Teenies.

EARL: Vergiß nicht Ballerina mit Kopfwunde.

MAX: Möchten Sie Ihren Kontostand erfahren?

CAROLINE: Dieser Geldautomat is' 'ne Bitch.

MAX: Dann werde ich mal die schreckliche Wahrheit aus dem Schlitz ziehen.

EARL: Das sagt Oleg auch immer, wenn er mit 'ner Frau fertig ist.

MAX: Caroline sieh' dir diesen Auszug an, da stimmt was nicht. So viele Nullen auf einmal gab's das letzte mal hier auf der Weihnachtsfeier.

CAROLINE: Da steht 1 Million und 17 Dollar. Han ihr Geldautomat ist kaputt! Er hat Max gerade 'ne Million geschenkt.

OLEG: Aus dem Weg! Aus dem Weg! Aus dem Weg! Das ist er, der kaputte Geldautomat, der Millionen verschenkt. Ich dachte immer, das wär' ein Ammenmärchen, wie Genitalwarzen.

HAN: Haltet alle bitte die Luft an. Das verdammte Ding muss kaputt sein. Und das obwohl ich meine Brieftasche dafür soweit geöffnet hab'.

MAX: Für meine zwei in Spanisch musste ich die Beine weit öffnen.

OLEG: V erdammt! Mein Konto ist so, wie es vorher war. Gesperrt.

EARL: Vorhin hat Deke diese Nachricht für dich hinterlassen. Ich hab's vergessen, weil ich 120 bin.

MAX: Jetzt weißt du, wie es sich anfühlt, wenn man ein Schlumpf ist. Ist das zu fassen! Deke hat mir eine Million Dollar geschenkt!

CAROLINE: Das ist also 'ne echte Million!? Die Million ist echt. Du hast eine Million Dollar... Wir sind Millionär.


DIE KONDITORSCHULE – MANHATTAN;TAG

Max kommt aus dem Aufzug.

MAX: Oh, guten Morgen, guter Mann. Ich bin kürzlich zu etwas Geld gekommen, deswegen die Süßigkeitenkrone. Und ich möchte den Wohlstand verteilen. Hier. Sie bekommen ein Pfund Kaffee. Das sind 100% Arabica Bohnen. Ich bin Millionärin. Wenn man reich aufwacht ist das supergeil! Ich hab' heute Geschenke dabei. Für alle meine besten Freunde. Hier Typ der hinter mir steht. Eine Zwölferpackung Triple A Batterien für dich. Und ja, im Elektrodiscounter mussten sie extra den Glaskasten dafür aufschließen. Hier Lady auf der anderen Seite. Ein Shampoo und Conditioner! Herbal Essences, keine große Sache. Glaub' bloß nicht, ich hätte dich vergessen, Puschelstirn. Eine Godiva Pralinenschachtel. Oh nein, du träumst nicht. Ich sagte Godiva.

CAROLINE: Max ich muss dir was Tolles sagen.

MAX: Und du, Frau die mich für Schuhe verraten hat. Dir hab' ich was Besonderes besorgt, als ich Geschenke shoppen war. Du sagst doch immer gern, wen muß ich hier für 'ne Chipstütenklammer vögeln? Mich!

CAROLINE: Wie? Du hast Geld ausgegeben? Wie viel von unserer Million hast du auf deinem... nennen wir es Shoppingtrip... verloren?

MAX: Ich hab' praktisch alles verprasst. 134 Dollar!

CAROLINE: Okay, der Matheunterricht hat bei dir versagt. Oder hätte es, wenn du hingegangen wärst. Egal ich freu' mich zu sehr. Die erste Frage ist, wann kündigen wir im Diner?

MAX: Was redest du? Wir kündigen nicht im Diner. Ich geb' ihm den Rest des Geldes wieder.

CAROLINE: Sekunde. Steig' mal hübsch auf die Bremse.

MAX: Wo ist das Problem? Du hast 'ne Chipstütenklammer, das reicht. Ich wollte Deke damit nur was demonstrieren.

CAROLINE: Du gibst es ihm nicht wieder. Ich habe Pläne, große Pläne. Erst kündigen wir, dann treffen wir den Typen, der aus dieser mickrigen Million drei macht. Keine Angst, er war nicht in das Schneeballsystem meines Vaters verwickelt. Also nicht unter seinem jetzigen Namen.

DEKE: Was geht, Schlumpfine?

MAX: Oh, hallo Deke. Ich hab' schon alle Geschenke verteilt, die ich mit deiner Million gekauft habe, aber jetzt wirst du erleben wie ich mir die dicke Berta als Backpartnerin kaufe.

JOHN: Wer sagt, das ich im Angebot bin?

MAX: Ein Feuerwehrmannkalender... und noch ein Feuerwehrmannkalender.

JOHN: Verkauft!

MAX: Überrascht, das ich soviel ausgegeben hab', hm? Tja, da hast du dich wohl geirrt. Ich hab' 134 Dollar rausgehauen!

DEKE: Max, ich wollte, das du was ausgibst. Damit du weißt wie es ist, reich zu sein. Jetzt sind wir beide Schlümpfe und ich pass' wieder zu dir. Hast du Lust auf Handarbeit neben dem Ofen? So wie letzten Donnerstag?

MAX: Oh, du hattest also vor, mich mit dem Geld zu kaufen? Tja, ich bin kein hochpreisiges Callgirl, denn das Superbowlwochenende ist vorbei. Hier.... ich geb' dir den Rest von dem Geld wieder.

CAROLINE: Oookay. Sie befindet sich nicht in der geistigen Verfassung, ihre Finanzgeschäfte zu erledigen. So wie meine Großmutter, die alles einem Waisenhaus vermachen wollte. Das führte zur Diagnose Alzheimer.

MAX: Hier.

CAROLINE: Ich kann nicht glauben, das ich in meinem Leben zweimal mein ganzes Vermögen verliere. Wer hat ein Asthmaspray...

MAX: Sieh's dir an. Ich hab' deinen Namen draufgeschrieben.

DEKE: Deke Bonzensack-der-nie-im-Leben-für-etwas-arbeiten-musste?

MAX: Oopsi. hab' deinen Zweitnamen vergessen. Geldscheißer-der-die-arme-Schlucker- Nummer-vorgetäuscht-hat. Ich Dummchen, das haben wir gleich. Oh ja, ich gönne mir nur das Beste.

DEKE: Es reicht Max. Hör auf. Ich mach' alles, um dir zu beweisen, das ich nicht so'n reicher Scheißtyp bin. Aber du nimmst mich nicht ernst. Du siehst nur noch mein Vermögen, aber nicht mich. Ich zeig dir, wie viel mir Geld bedeutet. Aber du hast recht, das kann nicht mit uns funktionieren.



DAS DINER – WILLIAMSBURG – BROOKLYN; NACHT

SOPHIE: Max! Oh, ich hab' dein Geschenk bekommen. Ich liebe meinen neuen Vibrator.

MAX: Das ist kein Vibrator, das ist ein Handstaubsauger.

SOPHIE: Oh! Nu ja, Staub ist da unten jetzt keiner mehr. Tja... ich bin an meinem Tisch.

FRAU: Bedienung! Bedienung!

MAX: Bedienung? Mit wem redet Sie?

FRAU: Miss, dieser Lachs schmeckt wie Hähnchen.

MAX: Komisch, dabei ist es Schwein.

FRAU: Ich steh' nicht auf aufmüpfige Bedienungen.

MAX: Wer ist diese Bedienung, von der Sie andauernd reden?

FRAU: Hören Sie, ihr Job ist es die Bestellung aufzunehmen, mich anzulächeln und mich zu bedienen.

MAX: Oh Scheiße. Nein! Das muss ich mir nicht anhören. Ich zeig Ihnen mal was, Schnucki. Das war mein Kontoauszug, als ich das letzte mal am Geldautomaten war. Sehen Sie welcher Betrag da aufgeführt ist? Lesen Sie ihn mir mal laut vor.

FRAU: Wenn Sie 'ne Million Dollar haben, warum arbeiten Sie dann hier?

MAX: Gute Frage.

SOPHIE: Hey, Sie scheinen mir unglücklich. Wollen Sie meinen Handstaubsauger leihen?

MAX: Diese Frau hat gerade gefragt, wenn ich eine Million Dollar habe, wieso ich dann hier arbeite?

CAROLINE: Das sind meine Worte.

MAX: Ich mein, ich hab' eine Million Dollar.

CAROLINE: Das sind meine Worte!

MAX: Das heißt, ich muss hier nicht arbeiten.

CAROLINE: Ganz genau! Das sind meine -

MAX: Deine Worte ich weiß! Ich bin ein Idiot! Ich werde das Geld behalten!

CAROLINE: Das sind meine Worte!

HAN: Max, Caroline -

MAX: Nein.

HAN: Sie wissen nichtmal was ich will.

MAX: Egal was es ist. Nein! Wir haben eine Million Dollar!

CAROLINE: Ja! wir haben eine Million Dollar!

MAX: Ja, wir haben eine Million Dollar und ich kündige.

CAROLINE: Und ich kündige auch, Baby. Ich hab' dieses Drecksloch von Anfang an gehasst. Sajonara, Sie Türstopper!

HAN: Was ist die größere Beleidigung? Sajonara oder Türstopper?!

MAX: Ich würd' sagen Sajonara. Türstopper. Wow! Du bist schneller nackt als 'n Zwölfjähriger, der sich 'n Foto von Megan Fox anguckt.

CAROLINE: Schnell? Ich versuch' seit drei Jahren das Ding loszuwerden. Der Reißverschluss hängt fest, das ist wie in einem Horrorfilm. Hilfe! Befreie mich von dem Fetzen! Zerreiß ihn, schneid' ihn auf, zünd' ihn an. Aber nicht meine Haare. Auch egal, ich kauf' mir neue Haare. Mir reicht's ich zieh' ihn mir über den Kopf.

MAX: Ja, wir sind hier raus. Nie wieder Diner, nie wieder Cupcakes!

CAROLINE: Warte. Nie wieder Cupcakes? Bist du denn verrückt geworden? Mit dem Geld kann unser Geschäft endlich wachsen.

MAX: Bei mir wird garnichts wachsen, außer einer fetten Marihuanapflanze auf meinem Nachttisch.

CAROLINE: Aber das ist unser Traum.

MAX: Ich brauch' keinen Traum. Träume sind für arme Menschen. Ich hab' 'ne Million Dollar. Ich muss nicht mehr zur Konditorschule, ich muss vielleicht nicht mal mehr aufs Klo gehen. Und ich bleib' garantiert den ganzen Tag im Bett. Ich werd' nie wieder irgendwas tun. Oh mein Gott, ich werd' nie wieder irgendwas tun. Wir kündigen nicht.

CAROLINE: Ich wusste es. Du und der Reißverschluß werden mich hier einkerkern.

MAX: Ich kann nicht. Du hast gehört, wie ich mit 'ner Million Dollar wär. Ich wär' mit 30 tot!

CAROLINE: Aber ist das nicht das, was du immer wolltest?



VOR DEM DINER – WILLIAMSBURG – BROOKLYN; NACHT

Max klopft an die Tür des Wohncontainers.


MAX: Hey Onkel Pennybags, bist du zuhaus. Ich mein zu Container? Kann ich reinkommen, oder hast du mich schon abgehakt? Das würde ich verstehen.

DEKE: Nein, komm rein. Ich sitz' nur rum und furze Diamanten.

MAX: Hörzu, ich muss mich bei dir entschuldigen. Ich hab' gesagt, das du 'n Bonzensack bist, der nie arbeiten musste und in 'nem Elfenbeincontainer wohnt.

DEKE: Gehört das bereits offiziell zur Entschuldigung oder willst du nur alle Gemeinheiten nochmal wiederholen?

MAX: Hör einfach zu. Also ich hatte recht, du musstest nie für was arbeiten.

DEKE: Langsam glaube ich, du hast keine Ahnung, wie 'ne Entschuldigung geht.

MAX: Aber auch wenn du nie für was arbeiten musstest, tust du es doch. Du stehst jeden Tag auf, du machst die Konditorschule und du baust Müllcontainer aus. Du machst 'ne Menge.

DEKE: Du kennst mein Wohlfahrtsverband noch nicht. Orgasmen für greise Menschen.

MAX: Ich hoffe, das war kein Witz. Ich will ehrlich sein. Dein Geld hat mir den Blick versperrt. Ich hab' nur den Schlumpf gesehen. Und ich dachte Hexen und Schlümpfe können nicht zusammen sein. Aber... ich hab' mich geirrt.

DEKE: Ja und wie.

CAROLINE: Max?! Ich hoffe du hast den Scheck noch, denn ich hab' einen neuen Investor gefunden. Seriöser Mann, kommt aus Deutschland. Sein Name ist Herr Schluffen.

MAX: Tja, tut mir leid, aber ich geb' ihn grad zurück und dein Herr Schluffen... kann sich verschluffen.

CAROLINE: Warte Max. Darf ich die Million halten? Ich will nur für 'n kurzen Augenblick zur oberen Mittelschicht gehören.



CURRENT TOTAL:

$560.00

NEW TOTAL:

$1,000,560.00



MAX: Caroline gib' ihn her.


NEW TOTAL:

$560.00

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