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DAS DINER – WILLIAMSBURG – BROOKLYN; NACHT

Max und Caroline stehen am Tresen.

Max: Hey, ich übernachte heute in Dekes Haus, zwinker, zwinker, zwinker.

Caroline: In Dekes Haus? Im Müllcontainer von deinem Freund?

Max: Also brauche ich -

Caroline: - eine Tetanusspritze? Ein höheres Niveau?

Max: Nein ein Kondom. Ich werde Sex haben und er soll sich schlecht anfühlen.

Caroline: Ich glaub ich hab noch eins, vom letzten Mal als ich Sex hatte.

Max: Ach wirklich, da gab‘s schon Handtaschen?

Caroline: Nein wir hatten Tierfelle, die an Stöcken hingen. So ewig ist es nicht her. Oh, da ist eins. Neben der Kinokarte von“ Precious“. Es ist ewig her.

Max: Du hast “ Precious“ ohne Kondom gesehen?

Caroline: Da steht mindestens haltbar bis September 2012. So wie die Milch hier.

Max: Warum kenne ich keinen Kerl mit ‘nem Kondom? (Han geht pfeifend vorbei) Ein Mann, irgend ein Mann. Oleg, hast du zufällig ein-

Oleg: Okay, damit kommst du durch die Nacht. Aber wenn nicht, kannst du immer noch einen Gefrierbeutel und ein Gummiband nehmen.



VORSPANN

DAS DINER – WILLIAMSBURG – BROOKLYN; NACHT

Max und Deke sitzen am Tresen. Caroline kommt dazu.

Caroline: Max, die Schüsselchen stehen bereit. Du musst sie nur noch mit Krautsalat füllen, sagt die Frau, die auf der Forbes Top Ten Society Liste stand.

Max: Ich schaffe heut meine Küchenarbeit nicht, sonst würde ich sagen ich bin betrunken, aber heute tut mir der Rücken weh und ich bin betrunken.

Deke: Hier Babe, das wird deine Rückenschmerzen vielleicht ein wenig lindern.

Max: Eine Brustverkleinerung?

Oleg: NEEEEIN! Wenn du das tust, spuckst du Gott ins Gesicht!

Deke: Alle wieder runter kommen, ja. Die da verschwinden irgendwo hin. Und wenn doch, dann begleite ich sie höchstpersönlich. Ich hab hier Kältepflaster gegen den Muskelschmerz.

Earl: Und wenn das nicht klappt, hab ich noch was, das nennt sich „maui wowie“.

Oleg: Essen!

Deke: Wir sehen uns nachher. Ich liebe dich.

Max: Ich dich auch. Dein Atem? Wonach riecht der?

Deke: Teriyaki beef jerky. Ist das so schlimm?

Max: Nein. Gib mir noch ‘n Zug. Das ist köstlich.

Deke: Du kennst dich aus.

In der Küche. Max und Caroline füllen die Schüsseln mit Krautsalat.

Caroline: Max, warum nimmst du nicht die Pille, jetzt wo ihr es ernst meint? Dann müsst ihr nicht jede Nacht spielen aus was basteln wir uns ein Kondom?

Max: Die Pille kostet 50 Mäuse im Monat, da ist es billiger so ein dämliches Baby aufzuziehen.

Caroline: Dein Freund es reicht, er kann es sich leisten die Pille zu bezahlen. Ich kling wie ‘ne White Trash Mom.

Max: Niemals. Ich spare Dekes Vermögen für Geschäftsideen, zum Beispiel Tortillas Dynamitas. Man könnte sagen dass Filet Mignon der Maischips.

Caroline: Weißt du ich würde die Pille auch nehmen, aber der einzige Mann der mich will ist verheiratet. Also wär‘ das mehr ‘ne bittere Pille. Im Ernst Max, denk drüber nach.

Max: Ach, schön. Warum nehmen Kerle keine Pille? Wir nehmen alles zu Verhütung, gegen Regelschmerzen, KO Tropfen –

Beide gehen zurück ins Diner.

Nicolas: Bonjour, Caroline

Caroline: Hallo, Nicolas. Was willst du hier im Diner? Oh nein, ich wollte nie, dass du mich in diesem Ding siehst.

Max: Ja, haben Sie etwas Anstand und kommen Sie nicht näher, es sieht übel aus aber noch schlimmer ist der Gestank.

Nicolas: Ich finde dich wunderschön.

Caroline: Deine Frau ist wunderschön.

Max: Oh ja, gib's ihm.

Nicolas: Können wir allein reden. Hier in diesem… man könnte wohl sagen Restaurant?

Caroline: Gut. Aber nur kurz, ich arbeite.

Nicolas: Was riecht hier bloß so?

Caroline: Der heutige Tagesteller: Rindfleischpastete.

Nicolas: Das riecht aber nicht nach Rindfleisch.

Caroline: Weil es weder Rind ist, noch von heute. Und es kommt auch nicht auf einem Teller.

Nicolas: Hör zu, Caroline. Wir haben dieses Beziehungsdrama, obwohl wir nicht mal eine Beziehung haben. Lerne mich wenigstens besser kennen. Komm zu mir zum Essen.

Caroline: Essen? Zu Hause bei dir? Nur wir beide? Wie glaubst du würde deine Frau das finden?

Nicolas: Ich führe eine offene Beziehung mit ihr. Denkst du ich gehöre zu den Männern, die mit einer anderen Frau schlafen? Ohne ihre Ehefrau zu fragen? Das ist so amerikanisch.

Caroline: Max!

Nicolas: Warum rufst du Max?

Caroline: Ich will wissen, ob ich verrückt werde. Nicolas sagt, er hat seiner Frau von mir erzählt und sie hat ihm erlaubt, dass wir miteinander schlafen.

Max: Ha, der war gut! Mein Chef im Sandwichladen sagte mal, es stünde im Testament seiner Frau, dass er mich durchbügeln soll.

Caroline: Okay, also sie hat sich womöglich im Sandwichladen durchbügeln lassen, aber ich falle darauf nicht rein.

Nicolas: Ja. Ich wusste das du mir nicht glaubst, also kannst du sie am Freitag in Frankreich über Skype sprechen.

Caroline: Was? Du willst das ich ein Skype Gespräch mit deiner Frau über Sex führe? Ist hier nur 'ne Versteckte Kamera?

Sophie: Hallo Freunde! Ja, ich hab ein neues Kleid und es ist Bitchgeil! Wow! Hey, ich fall' gleich um. Niemand sagte mir, das jetzt Frischfleisch auf der Speisekarte steht.

Earl: Entschuldige mal, Frischfleisch steht auf der Karte, seit ich hier arbeite.

Sophie: Wow! Wow es wurde auch Zeit. Endlich ist jemand hier im Diner, der so gut aussieht wie ich. Hi, ich bin Sophie Kaczynski.

Nicolas: Nicolas Saintcroix.

Sophie: Und Franzose ist er auch noch! Ich glaub, ich spinne.

Nicolas: Tut mir leid, ich war gerade in einem Gespräch mit Caroline.

Sophie: Ja… Wem?

Caroline: Mir! Die auf deren Füßen du stehst.

Sophie: Warte mal kurz... ist das der verheiratete Kerl? Oh, Kleine. Ich geb dir zwei Tage Vorsprung und danach gehört er mir.


IN EINEM FRISEURSALON – TAG

Max und Caroline treten aus dem Aufzug.

Max: Ist doch egal, was seine Frau von deiner Frisur hält. Du schläfst doch nicht mit ihr, oder? Obwohl dich das viel interessanter machen würde.

Caroline: Ich werde genauso wenig mit ihm schlafen und wenn ich seiner Frau das sage, will ich dabei gut aussehen. Und zwar um 20 % besser als sie. Und da du auf Skype 20 % schlechter aussiehst muss ich 40 % besser aussehen als jetzt.

Max: Du weißt, dass ein Gespräch über Mathe in einem Friseursalon mein schlimmster Albtraum ist?

Frau: Willkommen im Tristan Evans Salon.

Caroline: Tag. Hallo. Wir kommen wegen des Studentenschnitts.

Frau: Wie bitte?

Max: Der sechs Dollarschnitt für arme Menschen. Von Menschen die noch nicht wissen wie man Haare schneidet.

Caroline: Max, das ist nicht wahr. Wir sind im Tristan Evans Salon, ich bin sicher auch die Auszubildenden hier sind Genies. Sind sie wenigstens schwul?

Frau: Nehmen Sie einfach Platz, ich ruf jemanden aus der Friseurschule und…

Caroline: Psst! Nicht so laut. Friseurschule, klar. Wir nehmen dann einfach Platz, bis die kommen.

Max und Caroline werden die Haare gewaschen.

Friseur: Schätzchen, du sitzt da und entspannst dich, während ich mich mit deiner Matte vergnüge.

Max: Die meisten wollen sich auf der Matte mit mir Vergnügen.

Friseur: Deswegen reimt sich Latte auf Matte.

Caroline: Au, das ist etwas zu kalt! Wie war ihr Name gleich wieder?

Dan: Dan.

Caroline: Ah, Dan. Einfach nur Dan? Nicht zufällig Danny oder Danerella?

Dan: Ich hole die Spülung.

Caroline: Verdammt, Max. Ich hab einen Hetero.

Max: Warum hältst du ihn für Hetero?

Caroline: Er drückt mein Kopf immer runter bevor ich bereit bin.

Friseur: Ist das Wasser zu warm?

Max: Wieso? Ist meine Hose nass?

Friseur: Schätzchen, ich liebe dich.

Caroline: Du musst mir deinen Schwulen überlassen.

Max: Niemals! Ich geb dir eher meinen linken Nippel, als meinen Schwulen.

Caroline: Du wolltest gar keine neue Frisur.

Max: Ja, ich wollte nur wissen wie es sich anfühlt sich die Haare waschen zu lassen, ohne dass die Schulschwester den kleinen Kamm durchzieht.

Caroline: Dan? Da drüben ist eine Zeitschrift mit einem Foto von einem schicken, fransigen Choppy Bob. Das können Sie doch, oder?

Dan: Klar. Fransenbob, geht klar. Hallo...

Eine gutaussehende Frau geht vorbei und Dan sieht ihr hinterher. Dabei spritzt er Caroline Wasser ins Gesicht.

Caroline: Dan! Dan! Dan!

Dan: O. k., fertig. Gehen wir schneiden.

Caroline: Verschwinden wir, ich kanns nicht riskieren, dass ein Discounthetero mich schneidet.

Max: Wir sehen uns zu Hause. Ich bin kurz vor einem Haargasmus.

Caroline: Aber den wollte ich. Mein letzter Haargasmus ist Jahre her.

Max: Bei der ist jeder Gasmus Jahre her.



MAX' APARTMENT – WILLIAMSBURG – BROOKLYN; ABEND

Max kommt herein. Der Friseur hat ihr die Haare aufgetürmt, was sie mindestens 20 Jahre älter aussehen lässt.

Caroline: Oh mein Gott, Max! Ist das eine neue Form von Empfängnisverhütung? Du siehst aus wie Dame Edna.

Max: Das ist genau das, was ich wollte! Jetzt passt mein Äußeres zu meinem Inneren, denn ich war schon immer als alte Dragqueen im Körper von einer jungen Schwarzen gefangen.

Sophie: Oh, hi Max. So habe ich meine Haare früher auch getragen, darin konnte ich Käse und Zigaretten ins Gefängnis schmuggeln. Oh, hi Caroline. Ich wollte nur nachfragen, schläfst du immer noch nicht mit dem Franzosen, mit dem ich bald schlafe?

Caroline: Es hat sich nichts geändert, er ist verheiratet.

Sophie: Verstehe, gut. Denn ich bin hier um mit seiner Frau zu reden und mich auch in den Ring zu werfen. Hier, damit ich französischer wirke habe ich mir diese flache Mütze besorgt. Das ist praktischer und schneller, als mir die Achselhaare wachsen zu lassen.

Caroline: O. k., sie ruft in 1 Minute an, ich mach's einfach hier. Auf die Luis Vuitton Einkaufstasche verzichte ich, weil die Katze ein Häufchen reingemacht hat. Die Lampe muss näher zu meinem Gesicht, damit ich kein Skype achtfach Kinn habe.

Max: Wenn ich der Glühbirne zu nahe, explodiert meine Frisur.

Caroline: Das ist sie! Sophie, auf Wiedersehen.

Sophie: Oh, nein, ich bleibe hier, Baby. Der scharfe Franzose und ich sind wie für einander geschaffen. Ich meine seht mich an, auf dem Kopf ein Beret, in der Tasche ein Baguette... Bonjour, Bitches.

Max: O. k., jetzt hol' tief Luft und denk immer daran das hier ist lächerlich.

Juliette: Bonjour, Caroline.

Caroline: Bonjour. Ich nehme an Juliette?

Juliette: Ja, es freut mich sehr.

Caroline: Danke, mich auch Juliette. Ich wollte nur die Sache zwischen Nicolas und mir klarstellen. Ich bin nicht die Art Frau die-

Juliette: Ja, ich gebe Ihnen die Erlaubnis mit Nicolas zu schlafen. Au revoir.

Caroline: Das war's? Sie hat aufgelegt! Ich konnte nicht mal Schwestern für immer auf Französisch sagen. Ich hab noch so viel zu sagen.

Sophie: Was denn noch! Sie hat gesagt wir können mit ihm schlafen!

Caroline: Nein. Ich werde nie mit Nicolas schlafen, egal was seine Frau sagt.

Max: Gut. Du könntest niemals einen Franzosen teilen, du kannst ja nicht mal ein paar Wiener teilen.



NICOLAS' APARTMENT – ABEND

Max, Deke und Caroline stehen auf dem Flur vor Nicolas Apartment.

Caroline: Danke fürs mitkommen Ich verspreche einen Drink bei Nicolas und dann gehen wir ins Kino. Max wie kannst du dich mit der Frisur auf die Straße wagen?

Deke: Mir gefällt's. Du siehst aus wie meine Tante Ester. Nur nicht so scharf.

Nicolas: Oh, Caroline. Du hast Deke mitgebracht und… Die Mutter von Max?

Max: Diese Frisur sieht nur bekifft aus, meine Mutter ist bekifft.

Caroline: Nicolas, wir bleiben nicht lange. Du hast dir viel Mühe mit dem Essen gemacht und ich will nicht unhöflich sein, aber wir bleiben nur für einen Drink.

Nicolas: Du bist wunderschön.

Caroline: Vielleicht für zwei Drinks... Aber sicher nicht zum Essen.

Am Esstisch.

Deke: Das Essen, zu dem wir nicht bleiben wollten, war köstlich.

Max: Ja, wir sollten öfter nicht zum Essen bleiben.

Deke: Ein cooles Loft, Mann. Der perfekte Ort, wenn man wirklich sexy Verbrechen begehen will.

Caroline: So, wir sollten gehen.

Nicolas: Nein, ihr bleibt nicht zum Dessert? Das bricht mir das Herz.

Caroline: Naja, vielleicht können wir uns ja eine Portion teilen.

Nicolas: (Spricht Französisch)

Max: Ich dachte, du wolltest nicht teilen?

Caroline: Er ist nicht mit seinem Nachtisch verheiratet, Max. Und es ist doch bloß ein Stück.

Max: Das zweite Stück sitzt mir gegenüber

Deke: Sie haben's ziemlich hübsch hier, für einen verheirateten Mann der Single ist.

Nicolas: Creme Karamell an Kokosnusstorte.

Max: Marschmallows hätten es auch getan.

Nicolas: Danke. Ich koche gern für Freunde. Für bezaubernde Freunde

Caroline: Nicolas, nur weil deine Frau mir die Erlaubnis gegeben hat heißt das bestimmt nicht, dass ich mit dir in dieses Kingsize Bett steige, das sehr edel bezogen ist, und die ganze Nacht Liebe mit dir mache. Und noch mal morgen früh.

Deke: Wie geht's deinem Rücken, Ester?

Max: Ach, Morty.... Ich muss dir was sagen.

Deke: Hast du's mit dem Herz?

Max: Nein, ich nehme die Pille.

Deke: Ich weiß, du nimmst einen Haufen Pillen.

Max: Nein, die Pille Pille.

Deke: Die Pillen Pille Pille?

Max: Ja hier. Die ploppt man Stück für Stück aus der Packung. Das ist wie PEZ für Flittchen.

Deke: Apropos Flittchen...

Max: Ich fühle mich unwohl, und das, obwohl ich schon gegen meine halbe Familie ausgesagt habe.

Nicolas: Du hast recht, Max. Die Atmosphäre ist angespannt. Also machen wir das Ganze nicht noch etwas befremdlicher?

Deke: Verdammt! Ich wusste, dass er uns umbringt!

Nicolas: Tango gefällig?

Deke: Ehrlich gesagt würde ich lieber umgebracht werden. O. k., also dann, wir sollten gehen Ester.

Max: Nein Morty, setz dich. Ich will die Show nicht verpassen, die gehört zum Essen.

Caroline: Tango? Nicolas, das meinst du nicht ernst!

Nicolas: Oh... kannst du etwa nicht tanzen, Caroline?

Caroline: Ich? Nicht tanzen? Ich hab mal einen Sommer lang obdachlosen Teenagern Tanzunterricht erteilt.

Deke: Weil man, wenn man tanzt, keinen Hunger hat?

Max: Schnell vorspulen, das ist die blödeste Sequenz von Addams Family.

Deke: Die geht aber ran.

Max: Ja. Sie sollte nur aufpassen, dass sie nicht über sein Baguette stolpert.

Nicolas: Geh nicht! Wir müssen keinen Sex haben.

Caroline: Wirklich nicht?

Nicolas: Ich verspreche es.

Caroline: Ich muss auf die Toilette. Max, du auch.

Im Badezimmer.

Caroline: Komm rein! Komm rein! Komm rein!

Max: O. k., wo ist das Koks?

Caroline: Es gibt kein Koks!

Max: Warum zerrst du jemanden mit aufs Klo, wenn es kein Koks gibt? Das ist unhöflich!

Caroline: Nein, ich wollte doch nur mit dir reden.

Max: Oh, dann brauche ich erst recht Koks. O. k., hör zu, du wirst nicht mit ihm schlafen.

Caroline: Natürlich nicht. Aber heute Abend liegt etwas Besonderes in der Luft. Wir haben geredet, wir haben gelacht -

Max: Was wird das? Was bisher geschah bei Caroline?

Deke: Wenn ihr hier ohne mich eine Schneeparty macht, dann bin ich echt angepisst.

Max: Schön wär's. Nein, Caroline hat Bock auf Sex mit Nicolas.

Deke: Selbst nach dem Tango?

Caroline: Hör zu. Ich überlege nur ob ich hier übernachtet, aber ohne mit ihm zu schlafen.

Max: Also schiebt er ihn nur rein, und bewegt sich dann nicht?

Deke: Das mache ich, wenn du zu viel gesoffen hast.

Max: Das mache ich, wenn du zu viel gesoffen hast.

Caroline: Keiner steckt irgendwo was rein. Ich will ihn nur besser kennen lernen, weiter nichts.

Max: Du glaubst wirklich, dass du es schaffst die ganze Nacht seinem super scharfen Lümmel zu widerstehen?

Caroline: Natürlich, sowie bei jedem Jungen von der Upper East Side. Deswegen nannten sie mich die East Side Kuschlerin. Glaubt mir, obwohl seine Frau praktisch drum gebettelt hat, werde ich nicht mit ihm schlafen

Deke: Aber hast du uns nicht eigentlich hier hergeschleppt weil du Angst davor hattest Zeit mit ihm allein zu verbringen?

Caroline: Was wird das? Was bisher geschah bei Caroline? Na schön, ich verstehe. Wenn ihr wirklich glaubt, dass ich nicht fähig bin nicht mit ihm zu schlafen, dann... dann könnt ihr zu Kontrolle noch etwas bleiben.

Max: Werden wir. Aber wir bleiben nicht die ganze Nacht hier.

Im Wohnzimmer. Max und Deke schütteln Kopfkissen aus, Nicolas kommt mit Decken über dem Arm herein.

Nicolas: Hier sind ein paar Decken für euch beide. Ihr kriegt die Couch. Caroline und ich nehmen das Bett.

Max: Bitte entschuldigen Sie unsere Aufdringlichkeit, wir sind einfach viel zu betrunken um zu gehen. Zu betrunken.

Nicolas: Ja, sie haben sich ein Glas Wein geteilt.

Deke: Ja. Wir sind zu betrunken.

Caroline: Sogar zu betrunken um zu laufen?

Max: Keine Ahnung, wie sieht's denn aus?

Caroline: Das tut mir alles so schrecklich leid.

Nicolas: Schon gut, Caroline. Ich weiß was los ist.

Max: Ach, Nicolas, bevor sie gehen möchte ich noch mal danke sagen. Für die Getränke, das Essen, den Nachtisch, mein Kissen und das Kissen für Deke.

Caroline: Alles klar, Oma. Gute Nacht. Wir sind gleich da drüben

Max: Und wir sind gleich hier drüben. Gute Nacht, schlaft gut und Schäfchen nicht mit Vögeln verwechseln.

Deke: Aber wir zwei tun's , oder?

Max: Oh, ja. Ich hab meine Pille heute früh genommen oder vielleicht auch nicht, wer weiß.

Deke: Wow, Max. Was du da ab heute nimmst, oder vielleicht auch nicht, ist ein großer Schritt. Wenn's dir zu viel Aufwand ist, können wir auch gern wieder Kondome nehmen.

Max: Bist du echt der einzige Kerl auf der Welt, den Kondome nicht stören? Hast du irgendwas.

Deke: Nein so ist es nicht, ich-ich meine nur die Pille zu nehmen, das bedeutet was.

Max: Und dieser Schritt kommt dir zu früh? Glaubst du ich steh auf Familienplanung? Du weißt, ich plane nie irgendwas.

Deke: Max, es überrascht mich einfach, das...

Max: Sag's mir gleich. Ich höre gar nichts.

Deke: Und?

Max: So hört sich Caroline an, wenn sie Sex hat. Tu so als wäre ich bei dir.

Deke: Oh, oh ja Baby genau da will ich die spüren, ja und jetzt schlag sie mir ins Gesicht. Das würde ich sagen wenn du bei mir wärst. Ich lass mir was anderes einfallen. Uno, Uno Max

Caroline: Max? Was machst du hier?

Max: Was machst du hier?

Caroline: Alles bestens, wir liegen nur hier und reden. Tun wir nicht und es macht mich an.

Max: Wieso? Was macht er mit dir?

Caroline: Frag lieber was ich mache. Ich bin das Raubtier hier. Du hattest recht, halt mich auf. Komm ins Bett zu uns.

Max: Ich komm sicher nicht ins Bett zu euch!

Nicolas: Max, kommen sie ins Bett. Ich weiß wenn die Schlacht verloren ist.

Caroline: Es tut mir leid. Es ist so lächerlich, es muss echt hart für dich sein.

Nicolas: Jetzt nicht mehr.



DAS DINER – WILLIAMSBURG – BROOKLYN; NACHT

Max und Caroline arbeiten.

Caroline: Weißt du, als ich gestern neben dir lag, ist mir klar geworden, dass Nicolas einer von diesen Menschen in meinem Leben sein wird, mit den ich immer nur fast Sex haben werde. Es wird nie dazu kommen.

Max: So wie zwischen uns.

Earl: Hey, Deke.

Deke: Hey, Earl.

Earl: Das beste Gespräch, das ich heute hatte.

Deke: Max, gestern Abend hatte ich den Eindruck, dass du unmöglich glauben könntest, dass ich unsere Beziehung nicht ernst nehme.

Max: Was wird das, was bisher geschah bei Deke?

Deke: Und nur um dir zu beweisen, dass ich sie sehr wohl ernst nehme, kriegst du einen Ring.

Caroline: Oh mein Gott, Max, ich freue mich ja so für dich! Obwohl ich dachte, ich bin die erste die sich verlobt. Ich glaub wir dachten das alle.

Max: Deke! Keine Ahnung was du aus deiner Tasche popelst, aber ich hoffe es ist eine Waffe.

Deke: Max, ich weiß das du keinen echten Ring willst, darum habe ich für dich ein Verhütungsring!

Max: Ein Verhütungsring! Woher kennst du meine Größe? Ich kann's kaum erwarten ihn zu tragen!

Caroline: Dafür schmeiße ich dir keine Verlobungsfeier.

Deke: Nachdem ich mitgekriegt habe, dass du am ersten Tag die Pille vielleicht vergessen und dann um sicherzugehen den Rest der Packung eingeworfen hast, da wollte ich dir helfen. Also Max, willst du keine Kinder mit mir haben?

Max: Sowas von überhaupt nicht. Oh, den kann ich aber heute noch nicht einsetzen. Wo kriegen wir jetzt 'n Kondom her?

Han geht pfeifend vorbei.


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