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DAS DINER – WILLIAMSBURG – BROOKLYN; NACHT

Caroline bedient einen Tisch, an dem mehrere als Sherlock Holmes verkleidete Frauen sitzen.


CAROLINE: Hi! Das Tagesgericht ist Muschelsuppe und der Tagestipp ist, Sie nicht zu essen.

FRAU 1: Haben sie Eier Benedikt... Cumberbatch?

FRAU 2: Du bringst uns mit deinen Witzen noch um, und hinterlässt keine Beweise. Wir kommen von der Sherlock Convention, das ist wie die Comiccon für Sherlock Holmes Fans. Also ist die viel cooler.

CAROLINE: Entschuldigen Sie mich kurz, aber es gibt hier eine Kellnerin, die das hier bestimmt Mördertoll findet. Du wirst mir gleich furchtbar dankbar sein, rate mal was die sind?

MAX: Zeitreisende Lesben!

FRAU 2: Wir sind nicht lesbisch.

FRAU 1: Ich schon.

MAX: Was ist das? Wer hat die rausgelassen? Ist heute Sommerschlussverkauf bei Burlington?

CAROLINE: Das sind Sherlock Holmes Superfans, die von kommen von einer Convention. Das bedeutet sehr viele Katzen sind im Moment allein zu Haus.

MAX: Und das Rätsel ist, wer von denen wird am seltensten gevögelt?

HAN: Hallo!

MAX: Fall gelöst, Watson.



VORSPANN



DAS DINER – WILLIAMSBURG – BROOKLYN; NACHT

Caroline räumt auf.


CAROLINE: Eine von den Sherlock Frauen hat ihre Handgelenksschiene vergessen. Keine Adresse, aber auf der Karte steht im Notfall wählen Sie 1-800-Schokolade.

MAX: Das will ich haben!

HAN: O. k. meine Freunde! Die Zeit ist gekommen! Der große Frühjahrsputz im Diner steht an!

MAX: Ach, Mann, ist das schon wieder sechs Jahre her?

CAROLINE: Wenn da meine Sehnenscheidenentzündung bloß nicht wäre. Max kannst du ein Schlaganfall vortäuschen?

MAX: Einen Schlaganfall, einen Orgasmus, alles was mich arbeitsunfähig macht.

HAN: O. k., wir haben viele Aufgaben. Und man muss doppelt arbeiten, weil Earl mich gebeten hat für den Rest des Abends nicht mehr mit ihm zu reden.

EARL: Sie sollten nicht mal meinen Namen erwähnen.

HAN: Also Ladys, wir machen uns einen Spaß, hä? Ich lese eine Aufgabe vor, ihr hebt die Hand. Schrubbe die große Fettpfütze unter dem Ofen weg! Will keiner? Die nächste. Entferne die Spinnenansammlung aus dem Vorratsschrank! Will keiner? Die nächste. Entferne die Spinnenansammlung aus der Geschirrkammer! Will keiner?

CAROLINE: Han, ich kann mit der Sehnenscheidenentzündung nicht putzen. Der Arzt sagt, ich darf kein Druck auf das Handgelenk ausüben.

MAX: Ich kann auch nicht helfen, wegen meines Kiefers, den habe ich mir im Schlaf verrenkt.

HAN: Ah, eure Ausreden stinken zum Himmel! Wie die dritte Kabine am Herrenklo. Will das einer? Im Vorstellungsgespräch war sie so freundlich.

NICOLAS: Bonjour, Max.

MAX: Chef Nicolas. Warum sehen wir uns außerhalb der Konditorschule? Geht es um eine Schaumrolle? Das Zeug mag doch sowieso keiner.

NICOLAS: Nein, deswegen bin ich nicht hier. Ich möchte mit Caroline reden. Aber für ihre Schaumrolle gibt es eine Drei Minus. Sie war flach.

MAX: Ich hole sie. Tja, als flach hat mich noch kein Lehrer bezeichnet.

Max geht in die Küche.

CAROLINE: Aua! Aua! Aua! Mein Handgelenk! Oh, ich dachte du bist Han.

MAX: Bitte, ich bin doppelt so viel Kerl wie er. Nicolas ist hier.

CAROLINE: Was! Nein, nein, nein, ich will ihn nicht in meinem Privatleben. Es ist schon schwer genug ihm in der Schule aus dem Weg zu gehen. Sagte ich gerade das Diner ist mein Privatleben?

MAX: Kann sein, hab nicht zugehört. Also, was sage ich ihm?

CAROLINE: Dass er verheiratet ist und ich ihn deshalb nicht will. Das wir nichts weiter als ein Flirt hatten der vorbei ist und er mich vergessen soll.

MAX: Klar, du bist im Frittenfett verbrannt. (geht wieder ins Diner) Sie ist leider noch nicht da.

NICOLAS: Sie wird heute aber noch kommen?

MAX: Ob sie heute noch kommt? Nein, nicht sobald.

NICOLAS: Gut, ich schreib ihr. Au revoir, Max.

EARL: Sir, verstehen Sie das nicht falsch, aber sie sind ein wirklich attraktiver Mann.

NICOLAS: Ich danke Ihnen vielmals, sie aber auch.

EARL: Als ob ich das nicht wüsste.

CAROLINE: Sieh nur, Nicolas hat mich schon angesimst. Wollen wir Abendessen? Was soll ich nur tun?

MAX: Ignoriere ihn. So wie ich den Gast, der versucht mich ranzuwinken.

CAROLINE: Ich beende das Drama mit Nicolas jetzt. Ich gehe mit dir essen, wenn du deine Frau verlässt. Und se-hnden.

MAX: Wenn nun noch mal se-henden sagst, sind wir keine Freu-heunde mehr.

SOPHIE: Hallo Freunde! Ich komme gerade aus Sundance. Ich habe zehn Mark Ruffalo Filme gesehen und Catherine Keener als DJ. Wer auch immer das ist.

MAX: Ich war auch mal in einem Independentfilm. Ein Typ hat mich dabei gefilmt, wie ich einen Hotdog in einer Umkleidekabine von einem Schwimmbad futtere.

CAROLINE: Sophie, wie kommst du denn in das Sundance Filmfestival rein?

SOPHIE: Nu ja, mein Freund ist ein Obermotz. Er fährt den Miramx Partybus und er motzt immer die Ober an. Jedenfalls überlege ich mir meinen eigenen Film zu produzieren. Ich will ins Filmbiz, Babe.

OLEG: Sophie, sag wenn du einen Schauspieler brauchst. Ich mache aber nur Ganzkörpernacktaufnahmen. Oder auch Teilaufnahmen oder Großaufnahmen von meinem Penis.

EARL: Und wenn du jemanden brauchst, der Gott darstellt oder einen alten Kerl auf einer Veranda, bin ich dein Mann.




DIE KONDITORSCHULE – BROOKLYN; TAG

Max ist im Klassenzimmer und dekoriert eine Torte. Chef Nicolas geht durch die Reihen.


NICOLAS: Macht weiter mit der Spritzdekoration, schön spritzen. Max, vite vite, sie müssen schneller spritzen.

MAX: Ich sage Ihnen mal was, ich bin überhaupt kein Fan vom schnellen spritzen.

NICOLAS: Die anderen überholen sie alle. Ist Deke krank?

MAX: Ich würd mal sagen schlank ist gesünder. Ach sie meint Deke. Der hat die Grippe, die geht gerade rum. Man wird sie nicht los, wie Miley Cyrus.

NICOLAS: Oh ja, oder Pitbull. O. k. Freunde, wir sind fertig. Also dann bis morgen, au revoir.

ALLE: Au revoir, Chef.

CAROLINE: Raus! Raus! Raus! Raus! Komm schnell, lass uns verschwinden.

MAX: Was ist? Du klingst wie meine Mum, wenn die Leute kamen die wirklich in dem Haus gelebt haben.

CAROLINE: Verschwinden wir, solange Nicolas im Büro ist. Er darf mich nicht sehen, in meiner letzten SMS stand alles was ich zu sagen hatte.

JOHN: Uh, ich wittere einen Skandal.

CAROLINE: Also habe ich mich den ganzen Tag im Treppenhaus versteckt. Rate mal wo die Treppe hinführt? In ein Zimmer, da machen zehn Vietnamesinnen die neue Prada. Und die stehen gar nicht auf Besucher!

MAX: Ach, da warst du. Als er gefragt hat habe ich gesagt du bist Poopoo machen.

CAROLINE: Was du hast ihm gesagt das ich Poopoo machen war?

MAX: Das ist doch nicht peinlich! Jeder macht ab und an Poopoo.

CAROLINE: Ich nicht. Ich esse, und dann vertraue ich und dann kommt nachts ein Engel und schafft es weg. Entschuldige bitte, aber das hier ist ein Privatgespräch unter Mädchen.

JOHN: Ich weiß, deswegen stehe ich hier.

MAX: Abflug! Ich darf das Medikament für Deke nicht vergessen.

CAROLINE: Süß, du hast im Antibiotika besorgt?

MAX: Das ist Vicodin, ich will das es ihm besser geht.

CAROLINE: Also jetzt muss ich es nur zum Aufzug schaffen, ohne dass Nicola mich erwischt.

MAX: Ah, das ist Sex-Frogger. Game over, dein Frosch wurde überfahren.

NICOLAS: Caroline, da bist du ja. Könnte es sein, dass du mir aus dem Weg gehst?

CAROLINE: Dir aus dem Weg gehen? Nein. Ich war.... Poopoo machen.

NICOLAS: 5 Stunden lang?

MAX: Sie hatte verzögerten Stuhlgang. Oh, war das nicht hilfreich?

NICOLAS: Caroline, ich muss dir was sagen, können wir reden?

JOHN: Wir sind ganz Ohr.

NICOLAS: Du hast geschrieben, du gehst nicht mit mir essen, wenn ich noch verheiratet bin.

JOHN: Ich muss mein Festplattenrecorder löschen, es gibt einen neuen Skandal.

NICOLAS: Nun, du kannst jetzt mit mir essen gehen, weil... ich meine Frau verlasse.


DAS DINER – WILLIAMSBURG – BROOKLYN; NACHT

Caroline steht am Tresen, Max kommt herein.


MAX: Hallo, was ist passiert? Er hat gesagt er verlässt seine Frau und du verschwindet schneller als Vladimir Putin aus einer Schwulenbar!

CAROLINE: Ich weiß es nicht mehr, ich hatte einen Blackout. Und auf einmal war ich hier. Ich denke, ich habe den Zug genommen, aber... ich bin womöglich mit dem Bus gefahren. Wo kommt denn das auf einmal her? Ich habe nicht erwartet, dass er seine Frau verlässt.

MAX: Das kommt aus deinem Daumen. Die haben es ihm nämlich geschrieben.

CAROLINE: Als ich ihm das geschrieben habe, wollte ich nur ein bisschen Flirten

MAX: Wenn ich Flirten will gehe ich ohne Unterwäsche in den M&M's Store am Times Square. Also willst du nicht, dass er seine Frau verlässt?

CAROLINE: Nein! Ich meine vielleicht habe ich es mir in meiner Fantasie ausgemalt, aber in meiner Fantasie waren wir Skifahren und ich bin mit meiner besten Freundin Jennifer Lawrence vor Freude rumgesprungen!

MAX: Dann ruf am besten Jen an, wenn dich das nächste Mal die Ratten beim Müll attackieren.

CAROLINE: Hör zu, ich hab gedacht das wird ein lustiges Abenteuer. Ein bisschen küssen und angezogen rumfummeln...

MAX: Oh, wie die Cheerleader mit den guten Noten.

CAROLINE: Genau. Ich bin nicht so eine Frau, die will, dass er für mich seine Frau verlässt.

MAX: Nein, du bist die Frau die nur fast will, dass er seine Frau verlässt.

CAROLINE: Ja! Ja, das bin ich! Ich bin das nur fast Girl! Ich habe meine Jungfräulichkeit 25 mal nur fast verloren. Pass auf, jeden Montag führte ich folgendes Gespräch in der Highschool: Hast du? Nur fast!

MAX: Verrückt und ich war nur fast auf der Highschool.

CAROLINE: Ich muss mir etwas wegen Nicolas einfallen lassen, bevor er nur fast den großen Fehler begeht seine Frau zu verlassen.

OLEG: Er verlässt seine Frau nicht für dich. Das ist nur etwas, was man zu hübschen Frauen sagt um sie ins Bett zu kriegen. So wie ich bin ein russischer Prinz oder das war eine gute Geschichte.

MAX: Bei deiner Muskelshirtsammlung wundere ich mich, dass du überhaupt was sagen muss.

OLEG: Ja, ich mich auch.

CAROLINE: Also du glaubst, dass mit dem Verlassen meint er nicht ernst?

OLEG: Nein. Ich habe sehr viele Frauen gesagt, ich verlasse meine Frau und ich bin nicht mal verheiratet. Hier in Amerika.

CAROLINE: Das war nett von Oleg, da denkt man das man alles von einem Menschen kennt, weil er dir Handyfotos von sich gezeigt hat und dann überrascht er dich. Ach, ich fühle mich so viel besser. Nicolas wird sie nicht verlassen.

MAX: Nein, warum sollte er das auch für dich tun?

CAROLINE: So reinwürgen musst du es mir auch wieder nicht. Max, Nicolas schreibt mir schon wieder, dass er seine Frau verlassen wird. Oleg, jetzt sagt er dass er morgen Nachmittag um vier seine Frau verlassen wird.

OLEG: Er sagt wann? Oh, wenn er eine Uhrzeit nennt, wird es machen. Einmal Melonencup.

CAROLINE: Max, er hat eine Uhrzeit gesagt.

MAX: Aber ist seine Frau nicht in Frankreich?

CAROLINE: Ja, aber die Skypen jeden Tag. Die sind wie die französischen Jetsons.

MAX: Er will sie auf Skype abservieren? Das ist schamlos. Und clever, muss ich mir unbedingt merken.

HAN: Oh, gut, ihr Handgelenk sieht besser aus und ich brauche Ihre Hilfe. Die Sache mit dem Putzen hat sich etwas verkompliziert. Die Spinnenansammlungen bekämpfen sich.

CAROLINE: Han, ich kann nicht. Ich bin dabei die Ehe von jemandem zu ruinieren.

HAN: Max, bitte, die Lage eskaliert zusehends. Da war ein Stück Schinken auf dem Boden und offensichtlich haben beide Königreiche Besitzansprüche. Und will keiner?

CAROLINE: Dieses Geschreibe muss aufhören, ich beende das persönlich. Ich werde morgen zu ihm gehen und ihm dabei in die Augen sehen.

MAX: Du willst ihm in die Augen sehen? Das mache ich nicht mal beim Sex.




NICOLS WOHNUNG; ABEND

Caroline und Max stehen vor der Wohnung auf dem Flur.


CAROLINE: Ich hoffe Nicolas akzeptiert, dass ich es beenden will, denn in meiner Fantasie hat er es nicht akzeptiert. Er hat mir ein Flugzeug geschenkt und ich habe Jennifer Lawrence dann nach Hause geflogen.

MAX: In meiner Fantasie hat mir ein sprechender Drache ein Cape geschenkt, dass Jesus gehört hat. Aber ich habe davor auch zu viele von Dekes Vidodinpillen geschluckt.

NICOLAS: Der Portier hat mir gesagt du kommst. Caroline, ich habe dich nicht erwartet.

MAX: Mich schon oder was?

CAROLINE: Wir müssen reden. Max ist als Unterstützung dabei.

NICOLAS: Ich weiß inzwischen wie ihr tickt. Kommt rein.

CAROLINE: O. k., wie formuliere ich es, wie formuliere ich es. Nicolas ich bin heute hier um dir zu sagen, dass... Dass du das nicht tun sollst.

NICOLAS: Aber wieso? Ich will dich wie verrückt.

CAROLINE: Nein du willst mich nicht, du kennst mich nicht mal richtig.

NICOLAS: Oh doch! Du bist sexy, witzig, wunderschön und super schlau.

CAROLINE: O. k., du kennst mich ein wenig. Hör zu, ich bin nicht der Typ Mensch, der eine Ehe kaputt machen will.

MAX: Nein, sie ist das nur fast Girl, sie will Ehen nur fast kaputtmachen.

CAROLINE: Ja ja genauso bin ich, also ruft deine Frau nicht an und trennt dich nicht auf Skype von ihr.

NICOLAS: Ich trenne mich nicht von ihr auf Skype.

CAROLINE: O. k., klasse! Perfekt! Kein Skype.

NICOLAS: Nein, denn sie ist gerade angekommen. Ich werde mich von ihr persönlich trennen.

CAROLINE: Oh mein Gott, deine Frau wird gleich raufkommen?! Deine Frau ist hier? Was machen wir jetzt?

MAX: Keine Panik! Ich habe einen Plan, ich brauche einen falschen Schnurrbart, eine handvoll Chilipulver und ein Reisepass. Wenn Sie nicht alle drei Dinge haben, schaffe ich es auch mit zweien, solange eins davon ein Schnurrbart ist.

CAROLINE: Es gibt keinen anderen Ausgang. Komm Max, wir müssen von ihr verschwinden. Oh und verlass deine Frau nicht für mich. Was wir auch hatten, es ist vorbei.

MAX: Oh, und es darf sich nicht auf die Noten auswirken. Die drei minus habe ich mir erarbeitet.

NICOLAS: Stopp! Stopp! Stopp! Stopp! Stopp!

CAROLINE: O. k., aber nur weil sie gerade aus dem Aufzug gestiegen ist. Sie darf mich nicht finden. Ich will partout nicht die kleine Schlampe sein, für die er seine Frau verlässt.

MAX: Wer sagt dass du eine kleine Schlampe bist?

NICOLAS: Caroline, was soll das heißen? Hast du mir die ganze Zeit was vorgemacht?

MAX: Wow, wow, wow, wow, Monsieur Schwänzchenklein! Und ja, den wollte ich erst nach der Abschlussprüfung bringen. Sie sind ja wohl auch nicht ganz unschuldig, wenn sie in der Nähe war, haben sie mehr gesabbert als ein Drogenhund in Woodstock.

CAROLINE: Das ist wahr.

NICOLAS: Warte Caroline. Haben wir noch eine Chance?

CAROLINE: Nein.

NICOLAS: Na dann versteckt euch im Bad. Ich will meine Ehe nicht aufs Spiel setzen.

MAX/CAROLINE: Was?

NICOLAS: Wenn du mich nicht willst, dann muss ich bei meiner Frau bleiben. Ich bin ein Mann, da ist man nicht gern allein. Also Los-los-los-, sie darf euch nicht in der Wohnung finden.

CAROLINE: Warum sagst du ihr nicht die Wahrheit, dass nicht zwischen uns passiert es.

NICOLAS: Sie würde mir nicht glauben. Ich habe eine Vergangenheit.

CAROLINE: Aber hier sind zwei Frauen.

NICOLAS: So eine Vergangenheit habe ich auch.

JULIETTE: Nicolas, c'est moi.

NICOLAS: Geh, bitte, bevor du mein Leben völlig ruinierst.

CAROLINE: Nur fast, nur fast völlig ruinierst. Komm, Max.

MAX: Sie verlangen ganz schön viel von uns. Meine drei wird besser eine zwei.

CAROLINE: Das ist doch verrückt, wir verstecken uns im Bad von einem verheirateten Mann. Wie zwei billige Flittchen.

MAX: Das war eine ziemlich akkurate Beschreibung von dem, was hier gerade passiert.

CAROLINE: Ich sehe mal nach, was los ist. Ich verstehe nichts, so ein Mist.

MAX: Ich dachte du sprichst Französisch.

CAROLINE: Nur so viel um Amerikaner zu beeindrucken. Oh mein Gott, le toilette. Le Toilette ist das ist das wo wir sind. Sie kommt gleich hier rein. Was, was sollen wir tun?

MAX: Auf scharfe Klempnerrinnen machen?

CAROLINE: In der Dusche verstecken.

MAX: Ich glaube wir könnten hier auffallen.

NICOLAS: Ihr wisst, dass das alles Glas ist? Ich besorge ein sauberes Handtuch. Sie muss jetzt Pippi.

CAROLINE: Das geht nicht, das Klo ist verstopft. Mein Leben steckt da drin.

NICOLAS: Das ist natürlich doof, geht doch durch das Fenster!

MAX: Was?

NICOLAS: Das ist kein Problem, da ist ein Sims, auf dem kommt ihr zur Nachbarterrasse. Dann springen und verschwinden. So wie Stefanie.

CAROLINE: Wer ist Stefanie?

NICOLAS: Das ist nicht wichtig. Es geht ihr gut. Geht jetzt, ihr müsst gehen. Außer du glaubst, wir haben noch eine Chance.

CAROLINE: Ich bin dann mal draußen. Komm schon, Max.

MAX: Niemals, das kommt nicht in die Tüte!

CAROLINE: Wenn seine schlechte Ehe plötzlich vorbei ist, dann bin ich verantwortlich.

MAX: Nur fast, nur fast verantwortlich.

CAROLINE: Ich wäre nicht mal in der Situation, wenn ich nicht mit ihm arbeiten müsste um dich durch die Konditorschule zu bringen.

MAX: Ach, jetzt ist es meine Schuld?

CAROLINE: Max, bitte lass es deine Schuld sein. Es ist absolut kein Problem, übrigens es regnet. Komm schon, wir schaffen das. Wir sind über das Dach gekrabbelt, weil wir gratis Pay-TV wollten.

MAX: Ja! Für das Breaking Bad Finale! Dafür lohnt es sich draufzugehen. Oh mein Gott, spinnst du! Komm wieder rein!

CAROLINE: Max, vielleicht hätten wir uns doch als scharfe Klempnerin ausgeben sollen! Ich komme wieder zurück. Meine Beine bewegen sich nicht, hol mich wieder rein!

MAX: Verdammt! Verdammt, Bitch! Sie ist im Badezimmer. Sie hat das Fenster zugemacht. Und sie hat es verriegelt. Also los-los-los-los! Was Stefanie kann, können wir schon lange!

CAROLINE: Ich kann nicht glauben, dass wir seinetwegen hier draußen sind. Ich habe so eine miese Menschenkenntnis!

MAX: Absolut, ich bin deine beste Freundin.

CAROLINE: Max, es tut mir leid. Das ist bescheuert.

MAX: Wenigstens kann es nicht schlimmer werden, außer wir stürzen ab. Oder es fängt an zu hageln. Scheiße, tut das weh!

CAROLINE: Keiner da, schnell weiter. Oh, ich will nicht sterben.

MAX: Ich auch nicht! Das ist verrückt, zum ersten Mal in meinem Leben will ich nicht sterben. Ich habe einen Freund und meine erste zwei. O Gott, ich werde ein Weichei!

CAROLINE: Ich darf nicht sterben, nicht bevor ich wieder reich werde. In meiner Fantasie kaufe ich ein Penthouse von Jennifer Lawrence und wir zwei ziehen ein. Es ist das da drüben mit dem Dachgarten, siehst du?

Caroline beugt sich vor, droht abzustürzen und wird von Max zurückgezogen. Dabei fallen beide rückwärts durch ein Fenster in Nicolas Wohnung.

NICOLAS: Ist euch zwei was passiert? Ich meine... Wer auch immer ihr seid.

CAROLINE: Bin ich tot?

MAX: Nur fast! Nur fast tot!



DAS DINER – WILLIAMSBURG – BROOKLYN; NACHT

Caroline und Max kommen herein. Beide tragen Halskrausen.


EARL: Oh mein Gott! Was ist euch beiden zugestoßen?

MAX: Tja wir sind durch ein Fenster gekracht, war ziemlich heftig. Es war wie eine Version von Stirb langsam, in der die Frauen die coolen Sachen machen dürfen.

EARL: Was ist denn mit eurem Hals?

CAROLINE: Wir haben ein Schleudertrauma und ich blaue Flecken am Rücken. Max hat den Sturz hauptsächlich abgefangen, aber ihr tut nicht weh, sie besteht aus Vicodin.

EARL: Tja, ich bin froh, dass sie überlebt habt, denn ich wüsste nicht, was ich tun würde, wenn ihr nicht da wärt.

CAROLINE: Oh, danke Earl.

EARL: Ich meinte dich.

MAX: Ich weiß.

CAROLINE: Max, du hast mich mit einem Arm wieder rauf gezogen. Wie hast du das geschafft?

MAX: Mit dem Arm habe ich als Baby meine Mum aus Bars rausgezerrt.

CAROLINE: Ich wollte dir etwas sagen. Ich hoffe, dass du eines weißt, wärst du auf diesem Vorsprung ausgerutscht -

MAX: - dann wäre ich tot.

CAROLINE: Ich bin froh, dass das ausgesprochen ist.

SOPHIE: Hey Freunde. Es gibt ein update von Sophies Leben. Oh, oh, oh, was ist euch beiden zugestoßen?

CAROLINE: Sophie, wir hatten ein Unfall. Es ist eine lange Geschichte.

SOPHIE: Ja, du hast immer lange Geschichten. Also ich bin raus aus dem Filmbusiness. Ich habe mich von meinem Obermotz von Miramax getrennt. Wir hatten einen furchtbaren Streit und dann hat er mich bloß noch angemotzt. Und mir gesagt ich würde nie wieder in dieser Stadt Mittagessen. Und ich sagte, wenn Sophie in der Stadt ist dann wird sie auch Essen, Baby!

HAN: Oh nein. Nein, nein, nein, ich lass mich nicht von Spinnen halb tot beißen damit ihr noch eine Verletzung vortäuschen könnte. Vergesst es!

Han reißt den Mädchen die Halskrausen ab.

MAX: Oh, das tut bestimmt weh.

CURRENT TOTAL:

$840.00

NEW TOTAL:

$824.00

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